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Die Karausche ist ein besonders widerstandsfähiger Fisch, der bevorzugt in stehenden, schlammigen Gewässern mit üppigem Pflanzenwuchs vorkommt. Selbst bei Austrocknung vergräbt sie sich im Schlamm und kann somit sogar einige Wochen überdauern.

Für den Parsteiner See bedeutet dies, dass die Art insbesondere in der Pehlitzlaake zu finden ist, aber auch im stärker eutrophierten Nordteil sowie im Übergangsbereich. Schadstoffbelastungen machen ihr weitaus weniger zu schaffen als den meisten anderen Fischarten.

Die dunklen, mehr geschädigten Buchten sind also somit das Reich der Karauschen. Das wird auch auf den hier gezeigten Bildern deutlich, die allesamt etwas düstere Szenerien zeigen und sämtlich in der Pehlitzlaake aufgenommen wurden.

Das nur schwach vorhandene Licht in diesen dunklen Bereichen macht ein Blitzgerät von vornherein unumgänglich, und weil dadurch (vor allem nachts) die Unterwasserszenerie heller ist als die Umgebung über Wasser, wirkt die Seeoberfläche wie ein Spiegel.

Das wird vor allem auf dem linken Bild deutlich, hier sieht man das kopfstehende Spiegelbild der Fische.

Insgesamt wirken die abgebildeten Szenerien beinahe unheimlich, zudem kann sich jeder Angler hierbei gut vorstellen, wie groß die Gefahr ist, dass sich bei einem Biss die Sehne gnadenlos verfängt, wenn der Fisch damit loszieht.

Zur Gattung Carassius gehören zwei Arten, von denen eine (C. carassius) in fast ganz Europa und Sibirien vorkommt, die zweite Art lebt in Ostasien.

In Abhängigkeit vom Lebensraum variiert die Körperform etwas, und so findet man bei günstigen Lebensbedigungen wie im Parsteiner See besonders hochrückige Formen, die fast rundlich erscheinen, und bis zu einem guten halben Meter lang werden können bei einem Gewicht von etwa 3 kg (in Osteuropa sogar bis zu 5 kg), während in kleinen Teichen und mangelndem Raubfischvorkommen die Bestände verbutten können und eher langgestreckte Exemplare vorkommen, die dann auch wesentlich kleiner bleiben.

Karauschen ernähren sich von Unterwasserpflanzen und Algen, aber auch von Insektenlarven.

Zum Laichen benötigen sie eine Wassertemperatur von mindestens 14ºC.

Markant ist die typische große Rückenflosse, außerdem besitzen sie keine Barteln wie z.B. die Karpfen, denen sie sonst etwas ähnlich sehen.