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Während sich die Sauwerder-Bucht (Schwarzer Grund) östlich der Halbinsel Pehlitzwerder erstreckt, liegt die Pehlitzlaake auf der Westseite.

Durch eine Enge ist sie mit dem Hauptsee zwar verbunden, doch findet hier wenig Austausch statt, und so entwickelte die Pehlitzlaake (vor allem in Folge der Überdüngung) eine Eigendynamik, die sie zu einem eutrophen Gewässer mit starken Verlandungsvorgängen machte.

Unter Wasser wirkt sie gespenstisch, was auf dem Bild oben bereits deutlich wird. Die Schädigungen durch den Menschen sind unübersehbar in dieser flachen, nur etwa 2 Meter tiefen, schlammigen Bucht.

Wegen ihrer relativen Isoliertheit wird sie sich kaum (oder nur sehr schwer) von den schädlichen Einflüssen erholen.

Von den schwimmenden Überhängen des Verlandungsgürtels reißen gelegentlich einzelne Stücken ab und treiben als schwimmende Inseln, unter denen man bequem hindurch tauchen kann, auf dem Wasser.

Unter den schwimmenden Überhängen findet man den Wels, der als nachtaktiver Räuber hier gern ein dunkles Tagesversteck sucht.

Auch die Karausche ist hier zu finden, ihr macht die schlechtere Wasserqualität weniger aus als vielen anderen Fischen, denn sie ist diesbezüglich anpassungsfähiger (siehe auch gesonderte Seite „Karausche“).