Der sehr windoffene Parsteiner See wird nur selten von einer geschlossenen Eisschicht überzogen.

Strenge und lang anhaltende Winter können ihn jedoch in eine bizarre Landschaft verwandeln.

Aufgrund der Größe und Tiefe wird es hier aber nie zu Sauerstoffknappheit kommen, allenfalls die fast abgeschnittene Pehlitzlaake, die infolge dieser Situation ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten aufweist, kann, wenn sie monatelang zugefroren ist, den Fischen das Leben schwer machen.

Alle hier gezeigten Fotos sind in der Südbucht zwischen Sauwerder und Fischerinsel gemacht worden. Letztere stellt auf dem Bild oben den Kamerastandpunkt dar.

Rechts sieht man ein Stück des Sauwerders, hinten links die Fischerinsel.

Blick auf den Sauwerder von der Seeseite

Uferbereich des Sauwerders

Die Pehlitzlaake mit ihren schwimmenden Inseln ist besonders gefährlich, da in diesen Bereichen offene Stellen selbst noch nach wochenlangem Frost vorhanden sind, was für Verlandungsbereiche allgemein gilt.

Im Hintergrund erkennt man die Häuser von Pehlitz (Bild links).

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Die in der DDR stationierten Soldaten der Sowjetarmee nutzten ihre Freizeit auch gern am Parsteiner See, der sich im Winter gut zum Eisangeln anbot.

Sechs von ihnen haben sich hier im Bereich des Übergangs von der Pehlitzlaake zum Hauptsee verteilt  -  eine nicht alltägliche Szenerie.

Stürmische Brandung  -  die wenigen Schilfhalme haben diesbezüglich keine Schutzfunktion, sondern sind selbst stark vom Wind gezeichnet.

Hier ein Blick von der vereisten Pehlitzlaake über den Röhrichtgürtel zum „Haus Pehlitzwerder“, in dem einst die Ausstellung „Von der Eiszeit bis zum Ökodorf“ untergebracht war. Auch dieses Bild wurde in den 1990er Jahren aufgenommen.

Der südöstliche Verlandungsbereich der Pehlitzlaake mit Blick zum Hauptsee; im Hintergrund erkennt man die Hügel vor Bölkendorf. Die Aufnahme ist bereits etwas jünger und stammt aus den 1990er Jahren.